• Ev.-luth. St. Marien Kirchengemeinde - Isenbüttel

Alle Beiträge von Karl Meyer

„Die Entdecker“ – Hygienekonzept

Die Teilnehmerzahl wird auf 25 Kinder begrenzt sein. Dies wird vorweg durch Anmeldungen sichergestellt.

– Sowohl das Ankommen als auch das Verlassen des Kirchengeländes wird mit Abständen von mind. 1, 5 m koordiniert.

– Personen mit Erkältungs-bzw. grippeähnlichen Symptomen jeder Art dürfen das Kirchengelände nicht betreten und an den Entdeckern nicht teilnehmen.


– Kein „Händeschütteln“ oder sonstige engen Begrüßungsrituale.


– Beim Betreten des Kirchengeländes werden die Hände desinfiziert. Desinfek-tionsmittel haben wir vorrätig.


– Husten- und Nisetikette einhalten (nicht in den Raum und nicht in die Hand husten bzw. niesen, sondern in die Ellenbeuge oder in ein Einmaltaschen-tuch; das Taschentuch dann entsorgen).


– Jederzeit Einhaltung der empfohlenen Mindestabstände von 1,5 m.


– Es wird nicht gesungen.


– Die Daten der anwesenden Personen werden über das digitale Anmeldefor-mular erfasst und 3 Wochen aufgehoben.


– Sofern man nicht auf einem festen Platz sitzt, wird auf dem Gelände ein Mundschutz zum Selbstschutz und zum Schutz der Anderen getragen.


– Jeder Teilnehmer wird vor der Veranstaltung über die Hygieneregeln infor-miert.


– Des Weiteren gelten die Empfehlungen des RKI.

Isenbüttel, 24.06.2021

 

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Gottesdienstregelungen  in der St. Marienkirche zu Isenbüttel

Um eine verlässliche Regelung für die Gottesdienste zu finden, hat der Kirchenvorstand der St. Mariengemeinde sich in seiner  Sitzung am 24.3.2021 den Beschlüssen der Kirchengemeinden Ribbesbüttel/Rötgesbüttel angeschlossen, d.h.

  1. Stufe – Inzidenz unter 50: Es finden Präsenzgottesdienste in der Kirche statt.
  2. Stufe – Inzidenz 50 bis 100: Es finden zur Gottesdienstzeit eine Andacht vor der Kirche statt.
  3. Stufe – Inzidenz über 100: Keine Präsenzveranstaltungen, Gottesdienste werden aufgezeichnet und sind am Sonntag ab 10 Uhr auf der Homepage der Kirchengemeinde (kirche-isenbuettel.de) zu finden.

Maßgebend ist der Inzidenzwert am Freitagvormittag, damit aktuelle Aufzeichnungen noch möglich sind. Die Gestaltung der Gottesdienste bzw. Andachten  richtet sich nach dem aktuellen Hygienekonzept. 

Das stellt sich dann für Ostern wie folgt dar:

Am Palmsonntag wird es also einen Onlinegottesdienst geben.

Am Gründonnerstag steht ein virtuelles Abendmahl zum Zuhause mitfeiern in der Zeit von 18 – 21 Uhr im Netz. D.h. Zuhause richtet man sich einen kleinen Abendmahlstisch her, nimmt am Online-GD teil und wenn es zum Abendmahl in der Kirche kommt, nimmt man zeitgleich das eigene Abendmahl ein. Dabei wird man von Pastor Friedhelm Siegemund begleitet. Dazugehörige Abendmahlsoblaten können im Gemeindebüro kontaktlos abgeholt werden.

Auch der Osterfestgottesdienst wird aufgezeichnet sein.

Downloads – Kontaktdatenformular

Kontaktdaten-Zettel
Bei Kontakten innerhalb unserer Kirchengemeinde sind wir derzeit verpflichtet die Kontaktdaten anwesender Personen für einen Zeitraum von 4 Wochen für den Fall einer Corona-Infizierung bereitzuhalten. Die Daten werden nicht gespeichert und nach einer Aufbewahrungszeit von 4 Wochen vernichtet. Um die Formalitäten bei Begegnungen innerhalb unserer Gemeinde zu vereinfachen, empfehlen wir das im folgenden bereitgestellte Kontaktformular vor Ihrem Gemeindebesuch ausfüllen und in der Gemeinde zu hinterlassen.

Download Kontaktformular – Corona

Jubiläum des Flötenensembles


gerne hätten wir unser 20 jähriges Jubiläum mit einem schönen „best of“- Konzert gefeiert. Nun werden wir dieses auf 2021 verschieben, da wir coronabedingt nicht in voller Besetzung zusammen proben können. Als „Ersatz“ lernen Sie uns heute in diesem Artikel ganz privat kennen, in dem jede Spielerin ein paar Worte zum Ensemble sagt. Gerne können Sie sich unseren Werdegang auf der Website der Kirchengemeinde http://wp.kirche-isenbuettel.ichtys-media.de/floetenensemble/ ansehen. Im Januar 2000 gründete ich das Ensemble und leite es seitdem. Mit den Jahren ist die Anzahl der Spielerinnen immer größer geworden. Ebenso können viele mittlerweile auf unterschiedlichen Blockflötentypen spielen. So ist die Klangvielfalt von anfänglichem 3-stimmigem Spiel jetzt bis hin zu 8-stimmigem Spiel in den verschiedenen Musikepochen möglich. Ich schätze das Engagement der Mitglieder und ihren Ideenreichtum, wenn es um die Ausarbeitung von neuen Programmen geht, sehr.
Heike


Es macht mir sehr viel Spaß, zusammen mit den anderen Mitgliedern, tolle Stücke zu erarbeiten.
Marion


Die Vielseitigkeit unterschiedlicher Besetzungen begeistert mich immer wieder.
Elke


Die Gemeinschaft mit diesen tollen Frauen und so manche musikalische Herausforderung mag ich.
Anja


Gerade das Spielen im Ensemble hat mir schon immer sehr gut gefallen.
Beate


Ich finde es toll, dass es inzwischen moderne Flötenliteratur gibt, und das verstaubte Image dadurch modernisiert wird.
Silvia


Wie die meisten Blockflötenspielerinnen habe ich „klein“ mit der C-Flöte angefangen. Mein Herz gehört mittlerweile den großen Flöten, besonders meiner „dicken Berta“, der Subbassflöte. Da wir eine Familie sind, haben alle meine Flöten Namen. Meine jüngsten Zuwächse sind Emma (Bass) und Rosa (Tenor).
Uli K.


Mich faszinieren die so unterschiedlichen Stücke aus allen Epochen, besonders die zeitgenössischen.
Uli v. B.


Seit einem halben Jahr spiele ich mit der Bassflöte im Ensemble. Mir macht es sehr viel Spaß.
Lena


Rückblickend fasziniert mich, welche musikalische Entwicklung wir in den letzten 20 Jahren gemacht haben.
Wir sind zu einem tollen Team zusammengewachsen und es haben sich wunderbare Freundschaften daraus entwickelt.
Mirjam


Wenn ich zur Flöte greife, entspanne ich, finde Ruhe und Ablenkung vom Alltag und das ist einfach nur schön (und mit zwei Flöten doppelt so schön).
Gunhild


Ich mag die Gemeinschaft und das Kennenlernen neuer, mir unbekannter Musikstücke. Jedenfalls kann ich bestätigen, dass unsere Leiterin uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellt.
Carola


Unsere Proben am Montagabend sind mein Highlight zum Wochenbeginn.
Inge


Mich fasziniert, was einem Stück Holz für wunderbare Töne entlockt werden können!
Claudia


Die Altflöte war 2000 der Beginn einer Leidenschaft, ausgelöst durch das Blockflötenensemble und vor allem Heike : ) Heute sind es einige Flöten und Ensembles mehr …
Dagmar

GD-Anders 28.06.20


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Anlaufstelle Corona-Positives-Verdachtsfälle

Anlaufstelle für Corona-Positives-Verdachtsfälle

Haben Sie die Überschrift auch richtig gelesen? Es geht hier nicht um positiv getestete Corona-Verdachtsfälle, sondern um den Blickwechsel: Die Corona-Pandemie hat zweifellos unfassbar viel Negatives mit sich gebracht, aber damit werden wir täglich genug konfrontiert. Wer wagt es, einmal die Perspektive zu ändern?

Wie sieht es mit Ihrem eigenen Blickwechsel aus?

Was hat Corona für Sie trotz allem Positives bewirkt?

Mit der Kommentarfunktion können Sie hier Ihre Mitmenschen an Ihren guten Gedanken teilhaben lassen.

Machen wir uns gegenseitig Mut!

Birgit Fichtner


Unsere Söhne bekochen uns jetzt jede Woche mindestens einmal und auch wenn es manchmal 22 Uhr wird, schmeckt es hervorragend und die Küche ist hinterher immer aufgeräumt.
(Andrea Lustig)

Entschleunigung ist Zeit zur Besinnung:
Was ist wirklich wichtig im Leben?
(Britta Kremmling)

Corona hat für mich positiv bewirkt, dass ich den Frühjahrsputz und den Garten „aus dem Winterschlaf holen“ ohne Zeitdruck erledigen kann und trotzdem noch genügend Zeit finde, bei dem schönen Wetter die Ruhe mit einem guten Buch in der Sonne oder bei einem Spaziergang zu genießen.
(Gunda Küster)

Das Positive an Corona für mich ist, die Fokussierung auf Gesundheit und Familie und einhergehend damit die Besinnung auf das Wichtigste im Leben.
(Claudia Weilandt)

Wir lernen gerade, dass wir mit viel weniger auch gut leben können, z.B. geht Sport auch ohne die Geräte in der „Muckibude“ sehr gut.
(Niklas Neemann)

An meinem eigenen Leben und meiner Einstellung dazu hat sich nichts geändert, aber es hat mich sehr beeindruckt und bewegt – und tut es immer noch – bei einer großen Zahl unserer Mitmenschen Eigenschaften zu entdecken, von denen ich dachte, sie seien in unserer modernen Gesellschaft weitestgehend abhandengekommen.
(Lothar Stövesandt)

Ich freue mich, dass ich jeden Morgen mit meiner Frau in Ruhe frühstücken kann.
(Henning Müller)

Während ausgeprägter Spaziergänge habe ich Straßen und Häuser in meiner unmittelbaren Umgebung erstmalig wahrgenommen, die ich ohne orona wahrscheinlich nie wahrgenommen hätte, und in der plötzlich massiv hinzugewonnen Zeit habe ich viele längst „eingeschlafenen“ Kontakte telefonisch reaktivieren können.
(Burkhard Kremmling)

Mehr Zeit miteinander und absolute Entschleunigung.
(Iris Burmester)

Das Virus hat auf jeden Fall entschleunigt und zu einer Rückbesinnung auf das Wesentliche geführt. Man hat wieder gelernt, die einfachen Dinge im Leben zu schätzen. Ich will hoffen, dass man die Dinge die man vermisst und aktuell nicht tun kann (persönliche Kontakte, Feiern …), danach mehr zu würdigen weiß.
(Heinz Höhner)

Intensivere Zeit mit der Familie ohne Terminstress und Zeit für aufgeschobene Dinge genommen.
(Heidi Höhne)

Mehr Zeit zum Grillen und gemeinsames Genießen des wunderschönen Gartens.
(Thorsten Güldner)

Mein Mann kann jetzt nicht mehr in die Kneipe gehen und bleibt bei mir zu Hause.
(Anonym)

Wir freuen uns, dass wir jetzt die Zeit haben, abends vor der Haustür zu musizieren und die Nachbarn hinter dem Zaun oder aus dem geöffneten Fenster mitsingen bzw. zuhören. [Seit ca. Mitte März wird jeden Abend an verschiedenen Orten in Isenbüttel ein täglich wechselndes Lied aus dem Gesangbuch u.a. auch von Mitgliedern des Posaunenchors und der Flötengruppe gespielt.](Diana Müller und Marion Schröder)

Videokonferenzen mit der ganzen Familie – Kinder, Geschwister, Neffen und Nichten mit Familie und sogar die Eltern sind dabei.

Entschleunigung – ich stelle fest, dass das Wegfallen meiner sonst recht vielen Termine mir (zumindest noch) eher gut tut als dass ich, wie vermutet, den viel zitierten Lagerkoller bekomme.
(Ulrike Dierker)

Der Drang der Menschen zum Perfektionismus ist zurückgegangen, weil die Mitmenschen jetzt viel mehr Verständnis für vermeintlich nicht Perfektes haben und wir haben viel mehr Zeit für die Familie.
(Nadine Kremmling)

  • -Entschleunigung
  • -Nochmals deutliches Bewusstsein, wer und was ist mir im Leben der/die/das Wichtigste. Wen/ was vermisse ich am meisten
  • -Eine Um-Orientierung vom Außen mehr ins Innere!!!
  • -Entdeckung der unmittelbaren Umgebung mit vielen Spaziergängen und Radtouren
  • -Perspektivenwechsel von den Highlights auf die vielen kleinen, fast alltäglichen, aber nicht minder schönen Dinge
  • -Zusammenrücken
  • -Kreativität
  • -Viele tolle und reflektierte Gespräche
  • -Das Erleben, wie viele Menschen sich engagieren ( z.T. über die Grenzen hinaus) und für andere da sind

(Karin Genschor-Becker)

  • -Ein bisschen ist es wie in der Fastenzeit, nur dass vorgegeben wird, was man fastet.
  • -Ich weiß dann besser, worauf ich mich wieder freuen kann und genieße das dann hoffentlich intensiver (was sonst alltäglich ist)
  • -Ich verbringe mehr Zeit mit der Familie und kommuniziere mehr mit (alten) Freunden.
  • -Ich freue mich über das schöne nahe Umfeld in Isenbüttel und bin sehr froh, nicht einer Großstadt zu wohnen.
  • -Es könnte noch ein bisschen mehr sein, aber der Alltag ist etwas entschleunigter – was ich sehr schön finde.
  • -Ich freue mich über die Diszipliniertheit der Menschen (Ausnahmen gibt es leider immer).
  • -Die Hilfsbereitschaft von Menschen wird sichtbarer (ein mir noch persönlich unbekannter Mensch macht Einkäufe für meine Eltern und die Abwicklung ist sehr unkompliziert).
  • -Die Umwelt kann CO2-mäßig mal ein bisschen durchatmen – wenn wir dem Klimawandel und seinen Folgen nicht Tür und Tor öffnen wollen, sollten wir anschließend einiges beibehalten.
  • -Ich genieße großartige Gottesdienste/Predigten zu Zeiten, wann es für mich möglich ist .

(Henning Volkmar)

Die Stille der Welt bringt mir auch innerlich Ruhe, ich kann mehr spüren, was Gott von mir will, unter anderem folgendes:
Durch die vielen Reportagen und Infos der Virologen, wie so ein Virus entsteht und zu uns Menschen gelangt – z.B. Abholzung der Wälder sowie Umweltverschmutzung – ist in mir ein großer Wunsch entstanden, alles zu tun was möglich ist, damit dieser wunderbare Planet, ein Geschenk Gottes, erhalten bleibt, damit so etwas nicht mehr passiert.
(Adelheid Stövesandt)

Gedanken zum Tag Christi Himmelfahrt


Gedanken zum Tag Christi Himmelfahrt

Isenbüttel am 21.05.2020

„Lasst uns wahrhaftig sein in der Liebe!“ (Epheser 4,15)

Jesus Christus fährt auf zu seinem Vater in den Himmel. … und was kommt danach? Die Menschen waren es gewohnt, dass Jesus mit ihnen umherzog, mit ihnen redete, mit ihnen das Leben teilte und sie so etwas von Gott erfuhren, was sie bis dahin noch nicht gehört hatten. Aber was sollte jetzt werden, aus dem, was so gut begonnen hatte?

Schon seine Kreuzigung und Auferstehung brachte alle guten Gewohnheiten durcheinander – da brauchten die Frauen und Männer die Begegnungen mit dem Auferstanden, damit sie im Glauben bleiben konnten.

Jesus erinnert seine Anhänger nach seiner Auferstehung an die Worte, die er zu ihnen geredet hatte und zugleich an die Liebe, die er ihnen vorgelebt hatte.

Nun waren sie selbst an der Reihe, das in der Liebe umzusetzen, was sie im Glauben empfangen hatten. Denn Jesus spricht: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander liebhabt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Schüler seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ (Johannes 13,34f.)

An der Liebe können Andere erkennen, dass Menschen zu Jesus Christus gehören und erfahren, dass sie sein „Werk“ fortsetzen und so durch die Menschenfreundlichkeit und Güte Gottes die Welt ein Stückchen heller machen.

Liebe üben und sich darin als wahrhaftig erweisen – das ist es, womit der auferstandene Christus jeden Christen beauftragt.

Das ist es, was bleibt, nachdem Christus zum Himmel aufge-fahren ist. Darin lebt Christus in uns weiter mitten in einer Welt, die sich nach Liebe sehnt und davon lebt. Möge es uns gelingen durch die Kraft des Geistes Gottes in Jesus Christus! Amen.                                    Frank Eisel

 

Eine etwas andere Himmelfahrtstour

 

die Kirchengemeinden Isenbüttel, Ribbesbüttel / Rötgesbüttel, Calberlah / Essenrode und Meine / Grassel bieten in diesem Jahr eine etwas andere Himmelfahrtsaktion an. Da der regionale Gottesdienst, der sonst immer sehr gut besucht ist, in diesem Jahr Corona-bedingt nicht stattfinden kann, wird es himmlische Im-pulse aus jeder Gemeinde zum Mitnehmen geben. Zu Himmelfahrt sind viele gern mit dem Rad unterwegs. Warum dann nicht die verschiedenen Kirchengemeinden der Region ansteuern und einen kurzen geistlichen Impuls aus jeder Gemeinde mitnehmen?

Sie hängen an der Wäscheleine oder liegen in einem Kästchen an der Kirchentür, an manchen Orten ist vielleicht sogar die Kirche geöffnet oder es stehen Getränke bereit.

Die Impulse wurden von den Geistlichen in der Region verfasst und beleuchten ganz verschiedene Aspekte von Himmelfahrt.

Wer sich auf den Weg machen möchte, kann folgendes finden:

  • In Isenbüttel vor der Kirchentür einen Impuls von Pastor Frank Eisel
  • in Ribbesbüttel und Rötgesbüttel zwei verschiedene Impulse von Pastor Michael Bausmann jeweils an der Gebetsecke direkt bei der Kirche
  • In Calberlah und Essenrode verschiedene Impulse von Pastorin Sina Schumacher jeweils vor der Kirche
  • In Meine ein Impuls von Diakon Gerd Höper am Zaun vor dem Gemeindehaus (Hauptstraße 29)
  • In Grassel einen Impuls von Pastorin Julia Kettler direkt an der Kirchentür

     

Machen Sie sich auf Entdeckungsreise und genießen Sie diesen Feiertag!

Andachtsblatt P. Eisel zum 10.05.20

Vierter Sonntag nach Ostern: Kantate, 10.05.20

 

Wochenspruch: Singet dem Herrn ein neues Lied,

denn er tut Wunder. (Psalm 98,1)

 


Foto: F. Eisel            

 

Mit dem Wochenspruch werden wir zum Singen ermuntert – und das in einer Zeit, in der das Singen in der Kirche nicht erlaubt ist, weil die Aerosole beim Singen mit der Atemluft zu weit fliegen und unsere Mitmenschen infizieren könnten. Doppelt schade, dass wir am Sonntag „Kantate“ nicht so singen können, wie wir gerne täten.

 

ABER: Welches sind denn die Wunder, von denen wir singen sollen? …

Davon spricht der Psalm 98 selbst: „Der HERR lässt sein Heil verkündigen, vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar. Er gedenkt an seine Gnade und Treue für das Haus Israel, aller Welt Enden sehen das Heil unseres Gottes. …“

 

Gott lässt im Alten Testament durch seine Propheten sein Heil verkündigen und er tut es bis heute auch im Neuen Testament durch seine Apostel, die davon erzählen, dass Gott in Jesus Christus etwas ganz Großes getan hat. Gott hat durch Jesus Wunder geschehen lassen – und nach seiner Kreuzigung das größte Wunder überhaupt in der Auferstehung.

 

Jesus Christus, der König der Juden, der als Jude lebte macht Gottes Gerechtigkeit offenbar, die nicht mehr bedeutet: Gerechtigkeit aus dem Gehorsam dem Gesetz gegenüber, sondern Gerechtigkeit aus dem Glauben. Denn so sagt es Paulus im Brief an die Epheser (2,8): „Aus Gnade sind wir selig gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.“

 

Die farbige Rosette in unserer Kirche kann man nur sehen, wenn man von der Emporen-Ebene zur Treppe geht, die zur Kirchturmuhr und den Glocken führt. Diese Rosette bildet den Davidstern ab.

 

Hier eine sehr alte Abbildung aus einer der mittelalterlichen Handschriften. Das Symbol besteht aus zwei ineinander verwobenen Dreiecken.

Der Davidstern ist ein Symbol des Volkes Israel und des Judentums, in das Jesus Christus hineingeboren wurde.

 

Wer nun einmal genau auf die farbigen Glasscheiben in der Rosette achtet, erkennt, dass die rechte rote Scheibe ausgebessert wurde. Man sieht Fingerabdruckspuren im Kitt. Denn ursprünglich war die rechte Dreieckspitze aus grünem Glas gefertigt und es entstand ein grünes und ein rotes Dreieck. Auch das weiße Glas wurde nachträglich ausgebessert – möglicherweise hatte der Glaser kein gelbes Glas zur Hand.

Die Rosette über der Eingangstür unserer Kirche symbolisiert den Davidstern und verweist auf die Wurzeln unseres christlichen Glaubens, nämlich das Judentum. Ihm hat sich Gott zuerst offenbart. Zu Gott hat Israel gebetet – auch wir singen Gott bis heute Psalmen.

 

Das nach unten weisende Dreieck im Davidsstern besagt: Der Mensch hat sein Leben von Gott erhalten. Das nach oben weisende Dreieck besagt: Der Mensch wird zu Gott zurückkehren. Die zwölf Ecken des Sterns weisen auf die 12 Stämme Israels. Die 6 Dreiecke stehen für die 6 Schöpfungstage und das große Sechseck in der Mitte steht für den siebten Tag, den Ruhetag.

 

Nun feiern wir als Christen nicht mehr am 7. Tag der Woche unseren Feiertag (Samstag) nach der alten Schöpfungsordnung, sondern am 1. Tag der Woche, dem Auferstehungstag, weil Gott an ihm in Jesus Christus die Neuschöpfung begonnen hat.

 

Das Evangelium zum Sonntag Kantate (Lukas 19,37-40) berichtet von Jesus, dem König des Lebens, folgendermaßen: Als Jesus schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über die Taten, die sie gesehen hatten, und sprachen:

Gelobt sei, der da kommt, der König in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe! Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu ihm: „Meister, wiese doch deine Jünger zurecht!“
Er aber antwortete und sprach: „Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.“

 

Können Steine schreien? In Isenbüttel St. Marien können sie es!

Wir sind ein Volk unter dem einem König und Herrn, Jesus Christus, dem König der Juden.

 

An zwei Seiten des Turmes, etwas oberhalb des Davidsterns sind zwei Kreuze im Mauerwerk eingelassen. Sie verkünden nach allen Seiten hin, das Symbol, das bei Paulus als das eine Zeichen für Kreuz und Auferstehung Verwendung findet. Der Gekreuzigte ist nicht mehr im Grab. Er lebt. Und vom Leben dieses Christus zeugen die Christen, die sich in diesem Gotteshaus versammeln.

 

Ja, Steine schreien. Sie rufen, so wie unsere Glocken zum Gottesdienst, damit wir in Corona-Zeiten zwar mit dem Mund schweigen, aber mit dem Herzen schreien und rufen: „Gelobt sei, der das kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!“ (Luk. 19,38)

        F. Eisel

 

 

Fürbitten

 

Herr Jesus Christus, Du König des Lebens, wir rufen zu Dir:

Kyrie eleison, Herr, erbarme Dich und hilf deinem Volk, dass es niemals mehr Sündenböcke sucht und findet, so wie es im Nationalsozialismus das Volk der Juden gewesen ist. Bewahre uns davor, die Menschen zu verachten und auszugrenzen, die Du geschaffen hast als Deine Geschöpfe,

wie uns selbst.

Wir danken Dir, dass der 2. Weltkrieg vor 75 Jahren sein Ende fand.

Bewahre uns davor, dass nie wieder Größenwahn und Machtstreben in unserem Land dazu führen, dass Millionen Menschen sterben müssen, sondern schenke uns allen das Leben, für das Dein Sohn gestorben ist.

Das bitten wir Dich, durch Jesus Christus, unserm Herrn. Amen

 

Vaterunser, …

 

Gott segne uns und behüte uns. Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig. Gott erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden. Amen.