• Ev.-luth. St. Marien Kirchengemeinde - Isenbüttel

Archiv - 22.05.2020

Anlaufstelle Corona-Positives-Verdachtsfälle

Anlaufstelle für Corona-Positives-Verdachtsfälle

Haben Sie die Überschrift auch richtig gelesen? Es geht hier nicht um positiv getestete Corona-Verdachtsfälle, sondern um den Blickwechsel: Die Corona-Pandemie hat zweifellos unfassbar viel Negatives mit sich gebracht, aber damit werden wir täglich genug konfrontiert. Wer wagt es, einmal die Perspektive zu ändern?

Wie sieht es mit Ihrem eigenen Blickwechsel aus?

Was hat Corona für Sie trotz allem Positives bewirkt?

Mit der Kommentarfunktion können Sie hier Ihre Mitmenschen an Ihren guten Gedanken teilhaben lassen.

Machen wir uns gegenseitig Mut!

Birgit Fichtner


Unsere Söhne bekochen uns jetzt jede Woche mindestens einmal und auch wenn es manchmal 22 Uhr wird, schmeckt es hervorragend und die Küche ist hinterher immer aufgeräumt.
(Andrea Lustig)

Entschleunigung ist Zeit zur Besinnung:
Was ist wirklich wichtig im Leben?
(Britta Kremmling)

Corona hat für mich positiv bewirkt, dass ich den Frühjahrsputz und den Garten „aus dem Winterschlaf holen“ ohne Zeitdruck erledigen kann und trotzdem noch genügend Zeit finde, bei dem schönen Wetter die Ruhe mit einem guten Buch in der Sonne oder bei einem Spaziergang zu genießen.
(Gunda Küster)

Das Positive an Corona für mich ist, die Fokussierung auf Gesundheit und Familie und einhergehend damit die Besinnung auf das Wichtigste im Leben.
(Claudia Weilandt)

Wir lernen gerade, dass wir mit viel weniger auch gut leben können, z.B. geht Sport auch ohne die Geräte in der „Muckibude“ sehr gut.
(Niklas Neemann)

An meinem eigenen Leben und meiner Einstellung dazu hat sich nichts geändert, aber es hat mich sehr beeindruckt und bewegt – und tut es immer noch – bei einer großen Zahl unserer Mitmenschen Eigenschaften zu entdecken, von denen ich dachte, sie seien in unserer modernen Gesellschaft weitestgehend abhandengekommen.
(Lothar Stövesandt)

Ich freue mich, dass ich jeden Morgen mit meiner Frau in Ruhe frühstücken kann.
(Henning Müller)

Während ausgeprägter Spaziergänge habe ich Straßen und Häuser in meiner unmittelbaren Umgebung erstmalig wahrgenommen, die ich ohne orona wahrscheinlich nie wahrgenommen hätte, und in der plötzlich massiv hinzugewonnen Zeit habe ich viele längst „eingeschlafenen“ Kontakte telefonisch reaktivieren können.
(Burkhard Kremmling)

Mehr Zeit miteinander und absolute Entschleunigung.
(Iris Burmester)

Das Virus hat auf jeden Fall entschleunigt und zu einer Rückbesinnung auf das Wesentliche geführt. Man hat wieder gelernt, die einfachen Dinge im Leben zu schätzen. Ich will hoffen, dass man die Dinge die man vermisst und aktuell nicht tun kann (persönliche Kontakte, Feiern …), danach mehr zu würdigen weiß.
(Heinz Höhner)

Intensivere Zeit mit der Familie ohne Terminstress und Zeit für aufgeschobene Dinge genommen.
(Heidi Höhne)

Mehr Zeit zum Grillen und gemeinsames Genießen des wunderschönen Gartens.
(Thorsten Güldner)

Mein Mann kann jetzt nicht mehr in die Kneipe gehen und bleibt bei mir zu Hause.
(Anonym)

Wir freuen uns, dass wir jetzt die Zeit haben, abends vor der Haustür zu musizieren und die Nachbarn hinter dem Zaun oder aus dem geöffneten Fenster mitsingen bzw. zuhören. [Seit ca. Mitte März wird jeden Abend an verschiedenen Orten in Isenbüttel ein täglich wechselndes Lied aus dem Gesangbuch u.a. auch von Mitgliedern des Posaunenchors und der Flötengruppe gespielt.](Diana Müller und Marion Schröder)

Videokonferenzen mit der ganzen Familie – Kinder, Geschwister, Neffen und Nichten mit Familie und sogar die Eltern sind dabei.

Entschleunigung – ich stelle fest, dass das Wegfallen meiner sonst recht vielen Termine mir (zumindest noch) eher gut tut als dass ich, wie vermutet, den viel zitierten Lagerkoller bekomme.
(Ulrike Dierker)

Der Drang der Menschen zum Perfektionismus ist zurückgegangen, weil die Mitmenschen jetzt viel mehr Verständnis für vermeintlich nicht Perfektes haben und wir haben viel mehr Zeit für die Familie.
(Nadine Kremmling)

  • -Entschleunigung
  • -Nochmals deutliches Bewusstsein, wer und was ist mir im Leben der/die/das Wichtigste. Wen/ was vermisse ich am meisten
  • -Eine Um-Orientierung vom Außen mehr ins Innere!!!
  • -Entdeckung der unmittelbaren Umgebung mit vielen Spaziergängen und Radtouren
  • -Perspektivenwechsel von den Highlights auf die vielen kleinen, fast alltäglichen, aber nicht minder schönen Dinge
  • -Zusammenrücken
  • -Kreativität
  • -Viele tolle und reflektierte Gespräche
  • -Das Erleben, wie viele Menschen sich engagieren ( z.T. über die Grenzen hinaus) und für andere da sind

(Karin Genschor-Becker)

  • -Ein bisschen ist es wie in der Fastenzeit, nur dass vorgegeben wird, was man fastet.
  • -Ich weiß dann besser, worauf ich mich wieder freuen kann und genieße das dann hoffentlich intensiver (was sonst alltäglich ist)
  • -Ich verbringe mehr Zeit mit der Familie und kommuniziere mehr mit (alten) Freunden.
  • -Ich freue mich über das schöne nahe Umfeld in Isenbüttel und bin sehr froh, nicht einer Großstadt zu wohnen.
  • -Es könnte noch ein bisschen mehr sein, aber der Alltag ist etwas entschleunigter – was ich sehr schön finde.
  • -Ich freue mich über die Diszipliniertheit der Menschen (Ausnahmen gibt es leider immer).
  • -Die Hilfsbereitschaft von Menschen wird sichtbarer (ein mir noch persönlich unbekannter Mensch macht Einkäufe für meine Eltern und die Abwicklung ist sehr unkompliziert).
  • -Die Umwelt kann CO2-mäßig mal ein bisschen durchatmen – wenn wir dem Klimawandel und seinen Folgen nicht Tür und Tor öffnen wollen, sollten wir anschließend einiges beibehalten.
  • -Ich genieße großartige Gottesdienste/Predigten zu Zeiten, wann es für mich möglich ist .

(Henning Volkmar)

Die Stille der Welt bringt mir auch innerlich Ruhe, ich kann mehr spüren, was Gott von mir will, unter anderem folgendes:
Durch die vielen Reportagen und Infos der Virologen, wie so ein Virus entsteht und zu uns Menschen gelangt – z.B. Abholzung der Wälder sowie Umweltverschmutzung – ist in mir ein großer Wunsch entstanden, alles zu tun was möglich ist, damit dieser wunderbare Planet, ein Geschenk Gottes, erhalten bleibt, damit so etwas nicht mehr passiert.
(Adelheid Stövesandt)

Gedanken zum Tag Christi Himmelfahrt


Gedanken zum Tag Christi Himmelfahrt

Isenbüttel am 21.05.2020

„Lasst uns wahrhaftig sein in der Liebe!“ (Epheser 4,15)

Jesus Christus fährt auf zu seinem Vater in den Himmel. … und was kommt danach? Die Menschen waren es gewohnt, dass Jesus mit ihnen umherzog, mit ihnen redete, mit ihnen das Leben teilte und sie so etwas von Gott erfuhren, was sie bis dahin noch nicht gehört hatten. Aber was sollte jetzt werden, aus dem, was so gut begonnen hatte?

Schon seine Kreuzigung und Auferstehung brachte alle guten Gewohnheiten durcheinander – da brauchten die Frauen und Männer die Begegnungen mit dem Auferstanden, damit sie im Glauben bleiben konnten.

Jesus erinnert seine Anhänger nach seiner Auferstehung an die Worte, die er zu ihnen geredet hatte und zugleich an die Liebe, die er ihnen vorgelebt hatte.

Nun waren sie selbst an der Reihe, das in der Liebe umzusetzen, was sie im Glauben empfangen hatten. Denn Jesus spricht: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander liebhabt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Schüler seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ (Johannes 13,34f.)

An der Liebe können Andere erkennen, dass Menschen zu Jesus Christus gehören und erfahren, dass sie sein „Werk“ fortsetzen und so durch die Menschenfreundlichkeit und Güte Gottes die Welt ein Stückchen heller machen.

Liebe üben und sich darin als wahrhaftig erweisen – das ist es, womit der auferstandene Christus jeden Christen beauftragt.

Das ist es, was bleibt, nachdem Christus zum Himmel aufge-fahren ist. Darin lebt Christus in uns weiter mitten in einer Welt, die sich nach Liebe sehnt und davon lebt. Möge es uns gelingen durch die Kraft des Geistes Gottes in Jesus Christus! Amen.                                    Frank Eisel

 

Eine etwas andere Himmelfahrtstour

 

die Kirchengemeinden Isenbüttel, Ribbesbüttel / Rötgesbüttel, Calberlah / Essenrode und Meine / Grassel bieten in diesem Jahr eine etwas andere Himmelfahrtsaktion an. Da der regionale Gottesdienst, der sonst immer sehr gut besucht ist, in diesem Jahr Corona-bedingt nicht stattfinden kann, wird es himmlische Im-pulse aus jeder Gemeinde zum Mitnehmen geben. Zu Himmelfahrt sind viele gern mit dem Rad unterwegs. Warum dann nicht die verschiedenen Kirchengemeinden der Region ansteuern und einen kurzen geistlichen Impuls aus jeder Gemeinde mitnehmen?

Sie hängen an der Wäscheleine oder liegen in einem Kästchen an der Kirchentür, an manchen Orten ist vielleicht sogar die Kirche geöffnet oder es stehen Getränke bereit.

Die Impulse wurden von den Geistlichen in der Region verfasst und beleuchten ganz verschiedene Aspekte von Himmelfahrt.

Wer sich auf den Weg machen möchte, kann folgendes finden:

  • In Isenbüttel vor der Kirchentür einen Impuls von Pastor Frank Eisel
  • in Ribbesbüttel und Rötgesbüttel zwei verschiedene Impulse von Pastor Michael Bausmann jeweils an der Gebetsecke direkt bei der Kirche
  • In Calberlah und Essenrode verschiedene Impulse von Pastorin Sina Schumacher jeweils vor der Kirche
  • In Meine ein Impuls von Diakon Gerd Höper am Zaun vor dem Gemeindehaus (Hauptstraße 29)
  • In Grassel einen Impuls von Pastorin Julia Kettler direkt an der Kirchentür

     

Machen Sie sich auf Entdeckungsreise und genießen Sie diesen Feiertag!